Fitness für Motorradfahrer

Ein körperlich fitter Fahrer hat beim Motorradfahren eine geringere Fehlerquote. Körperliche Fitness beugt außerdem Verletzungen, Haltungsschäden und Ermüdung vor. Wer nichts macht, macht nichts verkehrt. Der Spruch ist zwar richtig, gilt aber nicht immer. Manchmal muss man eben nicht nur die Maschine pflegen, sondern auch sich selbst. Es ist zwar schön, wenn Ihr Motorrad in Topform ist, nutzt aber letzten Endes wenig, wenn Sie nicht fit und auf die Saison vorbereitet sind. Ein speziell entwickeltes Training des Bewegungsapparates, besonders ausgebaut für die Anforderungen an Motorradfahrer, hilft in brenzligen Situationen selbst, intensivere Verletzungen zu vermeiden.

Training für Motorradfahrer – die Vorteile

Mit Hilfe dieses Trainings werden Sie sowohl Ihren Gleichgewichtssinn verbessern als auch eine ausgedehnte Körperspannung halten können und so ebenso wesentlich langsamer ermüden. Von Rückenschmerzen durch die Körperhaltung oder einem starren Hals können sie sich dann verabschieden. Zum Trainieren bietet sich ein Fitnessstudio an.

Hier gibt es vielfältige, verschiedene Trainigseinheiten, die beim Aufbau der Muskulatur behilflich sind und durch die Abwechslung wird das Training nicht monoton. Zusätzlich haben Sie hier die Möglichkeit ihre Fortschritte und Ihren aktuellen Fitnessstand von einer Fachkraft überwachen und prüfen zu lassen. Bevor Sie aber mit den eigentlichen Übungen starten, sollten Sie sich unbedingt aufwärmen.

Training für Motorradfahrer – warum ist Krafttraining so wichtig?

Das Krafttraining beugt durch gezielten Muskelaufbau, den Motorradfahrer-typischen Haltungsschäden vor. Um das allgemeine Körpergefühl zu verbessern sollte im Anschluss ein Körper-Koordinationstraining erfolgen.

Zum Schluss empfehlen wir noch Ausdauereinheiten um das Herz-Kreislauf-System zu kräftigen, So sorgen Sie für eine längere Konzentrationsfähigkeit und anhaltende körperliche Leistungsfähigkeit. Die Aufwärmphase, welche ca. 10 Minuten dauern sollte und das Ausdauertraining stehen am Anfang und Ende jedes Trainings.

Normalerweise bieten Fitnessstudios mehrere unterschiedliche Geräte an, die sowohl für die Aufwärmübungen als auch das Ausdauertraining gleich gut geeignet sind. Gehen Sie das Aufwärmen locker an, hier nicht gleich übertreiben.

Für Biker sind am besten Geräte mit aufrechter Körperhaltung geeignet: wie z.B. der Climber, Crosstrainer, Butterfly und Handergometer können beispielsweise auch stehend benutzt werden.

Ausdauertraining dafür bei Motorradfahrern nicht fehlen

Nach dem eigentlichen Krafttraining folgt dann eine Ausdauereinheit. Beachten Sie hierbei, die Pulsfrequenz die ihr Trainer Ihnen für ihr Herz-Kreislaufsystem errechnet hat nicht zu überschreiten. Schließen Sie dann ihr Training mit einer lockeren Chillout Phase ab. Bei der sogenannten Körper-Koordination wird auf unstabilem Untergrund trainiert. Hierbei werden dann Gleichgewichtssinn sowie Körperwahrnehmung trainiert.

Es ist erwiesen, dass eine gute Körper-Koordination das Unfallrisiko senkt. Schon aus diesem Grund ist das Training sinnvoll um ein sicheres Motorradfahren zu gewährleisten. Es sollte alle Varianten der Bewegungskontrolle beinhalten. Je besser Bewegungsabläufe koordiniert werden können umso weniger Kraftaufwand ist hierfür nötig. In der Praxis bedeutet das dann, dass sich ihre Reaktionszeit verkürzt und die Bewegungsabläufe genauer werden. Zusätzlich ermüden Sie auch nicht so schnell. Muskuläre Verspannungen werden ebenfalls minimiert.

Das Muskelaufbautraining wirkt Motorradfahrer-typischen Haltungsfehlern wie nach oben gezogene Schultern, nach vorn gestrecktem Kopf und dem typischen Rundrücken, also Haltungsfehlern entgegen. Die beim Motorradfahren besonders geforderten Körperpartien werden gekräftigt. Das Krafttraining speziell für Biker sollte sich auf Übungen für die Rumpfmuskulatur konzentrieren. Schultern, Arme, Rücken und Bauch werden gekräftigt. Zu dem Effekt der Körperentlastung durch Muskulatur aufbau kommt noch die Reduzierung der Verletzungsgefahr bei einem Sturz, denn die Wucht eines Aufpralles kann durch eine starke Muskulatur bis zu einem gewissen Grad vermindert werden.

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