Fahrsicherheitstraining

Einige Informationen rund um das Thema Fahrsicherheitstraining für Motorradfahrer

Viele Motorradfahrer wissen nicht, dass so mancher Unfall durch richtiges Handeln verhindert werden können. Wichtig ist, dass sich der Motorradfahrer richtig verhält. Diese Verhaltensweisen können trainiert und erlernt werden, um so für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen.

Im Rahmen des Motorrads Fahrsicherheitstrainings, beispielsweise beim Automobilclub ADAC, werden Motorradfahrer auf entsprechende Situationen vorbereitet, um, wenn es dazu kommen sollte, richtig reagieren zu können.

Hier kommt es auf Millisekunden an, die oft zwischen Leben und Tod entscheiden. Bevor nun genauer auf die Inhalte eines solchen Sicherheitstrainings eingegangen wird, soll zunächst ein kurzer Blick auf die Geschichte desselben geworfen werden.

Die Geschichte des Sicherheitstrainings

Interessant im Hinblick auf das Fahrsicherheitstraining ist hier festzuhalten, dass die ersten Kurse bereits Ende der 70er Jahre durchgeführt wurden. Im Laufe der Jahre wurden das Sicherheitstraining ständig weiter entwickelt. Eine wichtige Rolle spielte hierbei der Deutsche Verkehrsrat, der sich aus zahlreichen Mitgliedern, darunter unter anderen die Verkehrsministerien der Länder, verschiedene Verkehrsclubs und Versicherungen zusammensetzt.

Mittlerweile gibt es verschiedene Angebote hinsichtlich der Sicherheitstrainings. Es gibt Anfänger- und Basiskurse aber auch Lehrgänge, die sich über ein gesamtes Wochenende erstrecken. Mehr dazu in den nächsten Abschnitten.

Was wird den Teilnehmern im Rahmen eines Fahrsicherheitstraining gezeigt beziehungsweise beigebracht?

Hier kommt es natürlich darauf an, um welche Art Training es sich handelt. Im Rahmen eines Basis-Trainings wird den Teilnehmern gezeigt, wie sich diese richtig auf ihre Maschine setzen. Ebenso formen Slalomparcours und kurvige Strecken einen Teil dieses Basis-Trainings.

Auch die Verfeinerung des Balancegefühls wird durch das Training verbessert. Des weiteren wird den Teilnehmern gezeigt, wie diese in besonders schwierigen Fahrsituationen am besten reagieren. Hier spielen Manöver eine wichtige Rolle. Auch werden Tipps zum richtigen Handling des Fahrzeugs gegeben. Zum Beispiel wird erläutert, in welchen Situationen bremsen oder ausweichen sicherer ist.

Wer kann an den Sicherheitstrainings für Motorradfahrer teilnehmen?

Grundsätzlich kann jeder Motorradfahrer, der über eine gültige Fahrerlaubnis, ein Motorrad, einen Helm und über entsprechende Schutzkleidung verfügt, an dem Training teilnehmen. Das Alter oder andere Merkmale spielen absolut keine Rolle. Die Zielgruppe beinhaltet also alle Menschen, die ein Motorrad besitzen und an ihrer eigenen Sicherheit im Straßenverkehr interessiert sind.

Abschließendes Fazit zum Thema

Das Absolvieren eines Trainings für Motorradfahrer ist sinnvoll, um auf schwierige Situationen in gewissen Maße vorbereitet zu sein und entsprechend reagieren zu können. Neben der Möglichkeit das Sicherheitstraining bei einem Autoclub zu absolvieren, kann dieses oftmals auch bei den Herstellern von Motorrädern durchgeführt werden.

Dafür ist bei einigen Herstellern nicht ein Mal der Besitz eines Führerscheins erforderlich. Grundsätzlich ist es für jeden Motorradfahrer empfehlenswert, ein solches Sicherheitstraining zu durchlaufen. Nicht nur für fortgeschrittene Fahrer, sondern auch für solche mit jahrelanger Erfahrung, kann das Training Sinn machen, zum Beispiel, um nach dem Winter wieder ein wenig Fahrpraxis auf einer sicheren Strecke zu gewinnen.

Worauf beim Motorradgebrauchtkauf zu achten ist

Die Motorradsaison läuft bereits auf vollen Touren, das Wetter stimmt und nur der Kauf der Maschine fehlt noch? Trotz der Vorfreude auf viele Kilometer kurviger Land- und Bundesstraßen sollte gerade beim Kauf von gebrauchten Motorrädern etwas Vorsicht walten.

Mountains Motorrad

Auch wenn der § 434 des BGB besagt, dass eine Sache beim sogenannten Gefahrübergang, also in diesem Fall der Übergabe der Maschine vom Verkäufer an den Käufer, frei von Sachmängeln sein muss bzw. die vereinbarte Beschaffenheit zu besitzen hat, so sollte hier Kontrolle vor Treu und Glauben stehen. Sicherlich kann der Verkäufer bei verschwiegenen Mängeln oder selbst bei Mängeln, die er oder sie zum Verkaufszeitpunkt nicht kannte, aber vorhanden waren, haftbar gemacht werden. Doch Rückabwicklung oder Kaufpreisminderungen bei Barzahlungsgeschäften, wie es bei Gebrauchtfahrzeugen nach wie vor üblich ist, können viel Zeit in Anspruch nehmen und die Motorradsaison verstreichen lassen, ohne dass auch nur 1 Kilometer gefahren wurde.

Eine Checkliste für die Besichtigung und die Probefahrt kann helfen, die schlimmsten Mängel, wenn vorhanden, an einem Gebrauchtmotorrad zu erkennen. Einfach Punkt für Punkt abarbeiten, um so auf einer sachlichen Grundlage die Kaufentscheidung herbeizuführen.

Die Sichtkontrolle vor der Probefahrt

 

1. Der Gesamteindruck

  • Entspricht das Motorrad den Angaben oder den Bildern im Inserat?
  • Ist das serienmäßige Zubehör wie Bordwerkzeug noch vorhanden?
  • Alle zum Motorrad gehörigen Schlüssel vollzählig?

2. Armaturen, Beleuchtung, Tank

  • Serienmäßige Armaturen da und unbeschädigt?
  • Laufleistung auf dem Tacho stimmt wie angegeben?
  • Lichtanlage wie Auf- und Abblendlicht, Blinker und Bremslicht funktionieren?
  • Der Tank ist innen frei von Rost? (Taschenlampe nicht vergessen, hilft auch bei der weiteren Prüfung).

3. Die Batterie

  • Keine Ablagerungen an den Polen der Batterie?
  • Ist das Alter der Batterie erkennbar?

4. Auspuffanlage, Bremsen und Reifen

  • Falls nicht serienmäßige Tuning-Auspuffanlage? EG-Betriebserlaubnis oder eingetragen?
  • Profiltiefe der Reifen prüfen, gesetzl. Minimum 1,6 mm, mehr ist besser.
    Wie alt sind die Reifen?
  • Bremsleitungen auf auslaufendes Öl untersuchen
  • Bremsscheiben ohne Rillen oder Riefen?
  • Rückstellung der Bremshebel testen.

5. Kette bzw. Kardanwelle, Lenkkopflager, Federbeine

  • Kettenspannung i. O.? Auf die Skala des Kettenspanners achten.
  • Kettenrad und Ritzel stark abgeschliffen? (Haifischzähne)
  • Manschette am Kardan dicht? Kein Spiel am Kardangelenk?
  • Lenkkopflager durch Rütteln des Lenkers auf Spiel prüfen.

6. Räder und Standrohre der Maschine

  • Durch das Rütteln der Räder an der aufgebockten Maschine deren Lager prüfen.
  • Sind alle Speichen da und unter Spannung?
  • Bei Alufelgen: Risse oder starke Schrammen zu erkennen?
  • Die Standrohre zeigen kein Auslaufen von Öl?

Wichtige Punkte bei der Probefahrt

  1. Kaltstartverhalten prüfen. Mit dem Verkäufer vorab vereinbaren, dass die Maschine von ihm oder ihr nicht warm gefahren wird.
  2. Stark vibrierende Armaturen beim Beschleunigen? Nachfragen, wieso dies so ist
  3. Geradeauslauf testen, ein Abweichen von der Spur kann einen Rahmenschaden bedeuten.
  4. Ein sirrendes oder surrendes Geräusch während der Fahrt? Hinweis auf abgeschliffene Zahnradpaarungen. Rasselt es hingegen, könnte die Steuerkette verschlissen oder nicht sauber eingestellt sein. Beides zusammen ist ein ganz schlechtes Zeichen. Abgenutzte Kupplungsbeläge oder eine nicht richtig eingestellte Kupplung zeigt sich durch das Durchrutschen beim Schalten in den höheren Gängen.
  5. Erzeugt das Motorrad während der Fahrt dicke blaue Rauchfahnen, sind entweder die Ventilschaftdichtungen durch Ablagerungen undicht oder die Kolbenringe sind abgeschliffen. Das kann teuer werden.

Fazit

Eine Checkliste ist gut, Fachkenntnis noch besser. Es lohnt sich, neben der Checkliste einen emotionsfreien Kollegen mitzunehmen, der eine zweite Meinung zum Zustand der gebrauchten Maschine abgibt. Auch bei Probefahrten gilt: Unbedingt mit Motorradhelm durchführen. Aktuelle Modelle gibt es zum Beispiel bei www.helmexpress.com.

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