Aprilia Motorräder

Die Erfolgsgeschichte

Die Motorroller- und Motorrad Marke Aprilia stammt aus Italien. Der Firmensitz ist in Noale beheimatet. Zehn Jahre stand der Motorradhersteller unter der Führung von Ivano Beggio bis 2004 Aprilia von dem Piaggio aufgekauft wurde. Das Unternehmen verleibte sich auch weitere Unternehmen im Bereich der Motorradherstellung ein, wie z. B. Laverda oder Moto Guzzi

Die Firmengeschichte von Aprilia

Aprilia wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gegründet. Damals handelt es sich allerdings um eine Fahrradfabrik. Der Gründer von Aprilia war Alberto Beggio. Den Namen erhielt der heute erfolgreiche Hersteller von Motorrädern aufgrund des Umstands, dass Alberto Beggio eine einen Faible für die Automarke Lancia Aprilia hatte. Er war der Meinung, dass das Unternehmen die besten Autos der Welt produzierte.

Ähnlich wie Lancia stellte Beggio ebenfalls an sich hohe Qualitätsansprüche. Aus diesem Grund entschied er sich für den Namen Aprilia schließlich wollte auch er die besten Fahrräder auf der ganzen Welt produzieren. Über einen längeren Zeitraum produzierte Aprilia nur Fahrräder, bis jüngeres Blut an die Macht kam. Beziehungsweise, bis der Sohn seinen Vater Alberto Beggio überzeugen konnte, das die Produktion von kleinen Geländemotorrädern Aprilia mehr Umsatz bescheren würde. Das Interesse an der Firma, sollte dem Sohn, Ivano Beggio gedankt werden, denn er konnte 1968 die Firmenführung übernehmen.

Nach der Übernahme begann er sofort einen kleinen 50 cm³ Motor mit Hilfe einer Handvoll Mitarbeiter zu entwickeln. Kurze Zeit darauf brachte Aprilia die ersten Mopeds auf dem Markt. Drei weitere Zweirad-Modelle sollten schnell folgen, der Daniela, der Packi und der Colibri. Anfang der 70er Jahre wagte sich Ivano Beggio erneut vor in dem er das erste Motorrad Modell auf dem Markt brachte. Der Erfolg war Aprilia gewiss. Daher werden bis zum Ende der siebziger Jahre weitere Versionen der Motocross Maschine auf dem Markt gebracht.

Ivano Beggio war das nicht genug, der Name Aprilia sollte sich in das Gedächtnis der Menschen nahezu einbrennen. Aus diesme Grund wurden 1975 die ersten 50er Motorräder auf dem Markt vorgestellt. Fünf Jahre später kam es erneut zu einer Änderung im Firmenkonzept von Aprilia, denn der Motorradhersteller begann erneut neue Bereiche zu erobern. So steckte die Firma viel Zeit und Investition in die Entwicklung und das Design von Motorrädern.

In den achtziger Jahren sollte Aprilia daher einige neue Motorrad-Modelle auf dem Markt vorstellen. Darunter waren Tiralmotorräder genauso wie Enduro- und Straßenmotorräder. Die Leistung dieser Zweiräder bewegte sich damals zwischen fünfzig und 600 cm ³. Aufgrund der großen Nachfrage und dem damit verbundenen Aufwand lagerte Aprilia seine Motorenherstellung an Spezialisiten aus, der österreichischen Firma Rotax. Während dieses Firmenverbundes entstanden die Aprilia Motorradmodelle 125 STX, AF1, Tuareg und 350 STX. Vor allem die TUAREG war eine Meisterleistung von Aprilia, denn das Motorrad wurde speziell für die Wüste entwickelt. Daher war der Tank der Maschine entsprechend groß. Ein weiterer Motor, der in Aprilia Motorräder verbaut wurde, war der 1000-cm³ V2 Motor, ebenfalls eine Entwicklung der Firma Rota. In modifizierter Version wurde dieser Motor sogar in die Tuono, die Falco und die RST 1000 Futura eingebaut.

1990: eines der erfolgreichsten Jahre von Aprilia

1990 war eines der erfolgreichsten Jahre von Aprilia, da das Unternehmen, denn der Motorradhersteller bracht mehrere Verkaufsschlager auf dem Markt. Dazu gehörte der Straßeneduro „Pegaso 600 genauso wie der Amica Roller. 1993 sollte das nächste Motorrad folgen, der Scarabeo, das erste 2-Takt-Motorrad, welches mit einem Katalysator versehen war. Auch die Nachfolgemodelle, wie die Amico und der Pegaso 125 bekamen ebenfalls einen Katalysator. Über die Jahre sollte Aprilia noch viele weitere Motorradmodelle auf dem Markt bringen.

Aprilia und die Erfolge im Motorsport

Mitte der 80er Jahre wurde Aprilia auch in Sachen Motorsport aktiv. Zurecht darf sich Aprilia heute als eine der erfolgreichsten europäischen Marken im Motorsport bezeichnen. Vor allem in der 2-Tak-Klasse zwischen 250 und 125 cm³ gelangen den Zweirädern von Aprilia beeindruckende Rennerfolge. Einige der Aprilia Motorräder gewannen den Weltmeistertitel andere wiederum fuhren beim grand-Prix zum Sieg.

Trotz Ihrer alten Geschichte gehört Aprilia, neben Yamaha und anderen etablierten Marken, zu den erfolgreichsten Motorradmarken weltweit. Gehören auch Sie zu den Anhänger von Aprila ist es für Sie ein leichtes Unterfangen die passenden Ersatzteile im Falle einer Reparatur zu bekommen. Mittlerweile gibt es auf dem Markt die verschiedensten Onlineshops für Aprilia Motorradersatzteile, die die Teile zu einem erstklassigen Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten. Achten Sie dabei jedoch nicht in erster Linie auf den Preis, sondern auf die Qualität der Teile. Schließlich geht es hierbei um Ihre Sicherheit und die Verkehrssicherheit Ihrer Maschine.