Worauf beim Motorradgebrauchtkauf zu achten ist

Die Motorradsaison läuft bereits auf vollen Touren, das Wetter stimmt und nur der Kauf der Maschine fehlt noch? Trotz der Vorfreude auf viele Kilometer kurviger Land- und Bundesstraßen sollte gerade beim Kauf von gebrauchten Motorrädern etwas Vorsicht walten.

Worauf beim Motorradgebrauchtkauf zu achten ist

Auch wenn der § 434 des BGB besagt, dass eine Sache beim sogenannten Gefahrübergang, also in diesem Fall der Übergabe der Maschine vom Verkäufer an den Käufer, frei von Sachmängeln sein muss bzw. die vereinbarte Beschaffenheit zu besitzen hat, so sollte hier Kontrolle vor Treu und Glauben stehen. Sicherlich kann der Verkäufer bei verschwiegenen Mängeln oder selbst bei Mängeln, die er oder sie zum Verkaufszeitpunkt nicht kannte, aber vorhanden waren, haftbar gemacht werden. Doch Rückabwicklung oder Kaufpreisminderungen bei Barzahlungsgeschäften, wie es bei Gebrauchtfahrzeugen nach wie vor üblich ist, können viel Zeit in Anspruch nehmen und die Motorradsaison verstreichen lassen, ohne dass auch nur 1 Kilometer gefahren wurde.

Eine Checkliste für die Besichtigung und die Probefahrt kann helfen, die schlimmsten Mängel, wenn vorhanden, an einem Gebrauchtmotorrad zu erkennen. Einfach Punkt für Punkt abarbeiten, um so auf einer sachlichen Grundlage die Kaufentscheidung herbeizuführen.

Die Sichtkontrolle vor der Probefahrt

Die Sichtkontrolle vor der Probefahrt

1. Der Gesamteindruck

  • Entspricht das Motorrad den Angaben oder den Bildern im Inserat?
  • Ist das serienmäßige Zubehör wie Bordwerkzeug noch vorhanden?
  • Alle zum Motorrad gehörigen Schlüssel vollzählig?

2. Armaturen, Beleuchtung, Tank

  • Serienmäßige Armaturen da und unbeschädigt?
  • Laufleistung auf dem Tacho stimmt wie angegeben?
  • Lichtanlage wie Auf- und Abblendlicht, Blinker und Bremslicht funktionieren?
  • Der Tank ist innen frei von Rost? (Taschenlampe nicht vergessen, hilft auch bei der weiteren Prüfung).

3. Die Batterie

  • Keine Ablagerungen an den Polen der Batterie?
  • Ist das Alter der Batterie erkennbar?

4. Auspuffanlage, Bremsen und Reifen

  • Falls nicht serienmäßige Tuning-Auspuffanlage? EG-Betriebserlaubnis oder eingetragen?
  • Profiltiefe der Reifen prüfen, gesetzl. Minimum 1,6 mm, mehr ist besser.
    Wie alt sind die Reifen?
  • Bremsleitungen auf auslaufendes Öl untersuchen
  • Bremsscheiben ohne Rillen oder Riefen?
  • Rückstellung der Bremshebel testen.

5. Kette bzw. Kardanwelle, Lenkkopflager, Federbeine

  • Kettenspannung i. O.? Auf die Skala des Kettenspanners achten.
  • Kettenrad und Ritzel stark abgeschliffen? (Haifischzähne)
  • Manschette am Kardan dicht? Kein Spiel am Kardangelenk?
  • Lenkkopflager durch Rütteln des Lenkers auf Spiel prüfen.

6. Räder und Standrohre der Maschine

  • Durch das Rütteln der Räder an der aufgebockten Maschine deren Lager prüfen.
  • Sind alle Speichen da und unter Spannung?
  • Bei Alufelgen: Risse oder starke Schrammen zu erkennen?
  • Die Standrohre zeigen kein Auslaufen von Öl?

Wichtige Punkte bei der Probefahrt

  1. Kaltstartverhalten prüfen. Mit dem Verkäufer vorab vereinbaren, dass die Maschine von ihm oder ihr nicht warm gefahren wird.
  2. Stark vibrierende Armaturen beim Beschleunigen? Nachfragen, wieso dies so ist
  3. Geradeauslauf testen, ein Abweichen von der Spur kann einen Rahmenschaden bedeuten.
  4. Ein sirrendes oder surrendes Geräusch während der Fahrt? Hinweis auf abgeschliffene Zahnradpaarungen. Rasselt es hingegen, könnte die Steuerkette verschlissen oder nicht sauber eingestellt sein. Beides zusammen ist ein ganz schlechtes Zeichen. Abgenutzte Kupplungsbeläge oder eine nicht richtig eingestellte Kupplung zeigt sich durch das Durchrutschen beim Schalten in den höheren Gängen.
  5. Erzeugt das Motorrad während der Fahrt dicke blaue Rauchfahnen, sind entweder die Ventilschaftdichtungen durch Ablagerungen undicht oder die Kolbenringe sind abgeschliffen. Das kann teuer werden.

Fazit

Eine Checkliste ist gut, Fachkenntnis noch besser. Es lohnt sich, neben der Checkliste einen emotionsfreien Kollegen mitzunehmen, der eine zweite Meinung zum Zustand der gebrauchten Maschine abgibt. Auch bei Probefahrten gilt: Unbedingt mit Motorradhelm durchführen. Aktuelle Modelle gibt es zum Beispiel bei www.helmexpress.com.

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Der neue Colibri – ein innovatives Elektroauto mit Zukunft

Es scheint doch was zu gehen auf dem deutschen Markt für reine Elektroautos. Allerdings nicht bei den etablierten Großunternehmen – nein, eine junge Jenaer Firma mit dem Namen „Innovative Mobility Automobile GmbH“ stößt zielsicher in dieses Zukunftssegment vor. Mit dem einsitzigen elektrischen Stadtflitzer Colibri könnte das jüngst abgeflaute Interesse an reinen Elektromobilen wieder geweckt werden.

Im Gegensatz zu vergangenen Konzepten und Studien, welche oftmals nach kurzen Messeauftritten in der Versenkung verschwanden, sieht der Colibri nicht aus, wie ein modifizierter Krankenfahrstuhl für Senioren, sondern vielmehr, wie ein ernstzunehmender Kleinwagen. Das Aussehen ist dabei weniger verspielt, als zunehmend funktional und bedient sich aktueller Designelemente. Die Flügeltüren des kleinen Vögelchens machen was her, ebenso wie der Laderaum von 180 Litern, den man bei einer Fahrzeuglänge von 2,75 Meter kaum erwartet hätte. Die weiteren Abmessungen betragen in der Breite 1,18 Meter und in der Höhe 1,30 Meter.

Trotz dieser Kompaktheit hat der Stadtzflitzer – übrigens als erstes Fahrzeug seiner Klasse – den strengen NCAP Crashtest bestanden. Der Colibri besitzt einen hochmodernen 24Kw Lithium-Eisen-Phosphat-Akku, der den Einsitzer in spritzigen 9,9 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt und eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h leistet. Das genügt, um auch auf der Autobahn mithalten zu können. Nach maximal 110 Kilometern muss der kleine Stromer an die Steckdose, wobei ihm fixe zwei Stunden ausreichen, um erneut einsatzbereit zu sein.

Für einen Preis unter 10.000 Euro zuzüglich einer monatlichen Batterie-Leasinggebühr von 55 Euro und einem extrem sparsamen Verbrauch von nur 6kWh pro 100km, ist er für umweltbewußte Single-Pendler ebenso interessant, wie für mobile Pflegedienste, Kurierunternehmen oder Pizza Lieferservices. Alle Interessenten können den Colibri der Innovative Mobility Automobile GmbH auf dem Genfer Automobilsalon vom 07.-17. März 2013 in Augenschein nehmen.
Dass dieses Konzept in keiner Schublade versenkt wird, steht bereits fest – IMA Geschäftsführer Thomas delos Santos verspricht eine Serienproduktion ab Ende 2014.

Trotz Rekordabsatz: Audi verdient weniger

Die Folgen der europäischen Autokrise ist nun auch für den Ingolstädter Autobauer Audi spürbar: Im vergangenen Jahr konnte Audi bei seinem Absatz neue Rekorde verbuchen, muss aber Gewinneinbußen in Kauf nehmen. Der Nettogewinn des Autobauers betrug 4,35 Milliarden Euro, was einem Rückgang von zwei Prozent entspricht.

Im vergangenen Jahr 2012 konnte der Hersteller Audi 1,45 Millionen Autos weltweit verkaufen – das ist neuer Rekord für die Ingolstädter. Der Umsatz wuchs damit um über vier Milliarden Euro auf fast 50 Milliarden Euro. Der operative Gewinn betrug rund 5,4 Milliarden Euro ist damit auch auf Rekordniveau. Allerdings investierte die VW-Tochter auch viel Geld in Werbung, Rabatte und die Einführung von neuen Vertriebssystemen, sodass der Nettogewinn etwas schrumpfte. Geschuldet ist der Rückgang wohl auch der Autokrise in Europa, die in Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise steht. So konnte Audi im vergangenen Jahr zum Beispiel in Spanien nur soviel Autos verkaufen wie im Jahr 1986, in Italien waren es gar nur soviele wie im Jahr 1979. Aufgrund dieser Ergebnisse setzt Audi nun alles auf den internationalen Markt und möchte seine Marktanteile vor allem in den USA und im großen Markt von China weiter ausbauen.

Um auf allen Märkten bestehen zu können, möchte Audi bis zum Jahr 2020 vor allem auch die SUV-Sparte weiter ausbauen. Derzeit machen die stadttauglichen Geländewagen rund ein Viertel des Umsatzes des Oberklasse-Herstellers aus. Um diesen Anteil zu steigern, sind derzeit vier neue SUV-Modelle bei Audi in Planung. in den nächsten beiden Jahren soll der Umsatz weiter wachsen – das Ziel hat Audi-Chef Rupert Stadler dabei abgesteckt: Bis 2015 möchten die Ingolstädter jährlich mehr als 1,5 Millionen Autos verkaufen und bis zum Jahr 2020 in den Verkaufszahlen an dem direkten Konkurrenten, dem Münchner Autobauer BMW, vorbeigezogen sein und spätestens dann mehr als 2 Millionen Autos pro Jahr verkaufen.

Chiptuning wird immer beliebter

Mehr Leistung ist ein Aspekt, der beim Motorrad auf große Aufmerksamkeit stößt und von allen Tuningarten zu den beliebtesten zählt. Neben einem individuellen Gewand und dem Tuning des Designs, orientieren sich Motorradfahrer immer häufiger an einer Steigerung der Leistung durch Chiptuning.

Ein kleiner Eingriff mit maximaler Wirkung

Um Ihr Motorrad per Chiptuning zu beschleunigen und eine Leistungssteigerung von bis zu 40 Prozent zu erzielen, gibt es immer mehr Möglichkeiten und Angebote. Zur Fahrzeugauswahl geht es hier. Sie erfahren, worauf Sie unbedingt achten und wie Sie die Wirkung der Geschwindigkeit ohne Risiko genießen können. Denn die gesteigerte Leistung ist zwar schnell generiert, bedarf aber einiger zusätzlicher Umbauten. Um in Gefahrensituationen schnell zu reagieren, müssen die Bremsen ebenfalls angepasst und auf die erhöhte Leistung konfiguriert werden.

Beim Chiptuning sollten Sie sich auf eine Fachwerkstatt verlassen und der Verpflichtung nachkommen, die höhere Leistung eintragen und in den Papieren zum Fahrzeug vermerken zu lassen. Chiptuning ist nicht nur sehr beliebt, sondern auch legal.

Die Grundlage ist hier eine Kompatibilität mit allen Bauteilen, sowie der fachgerechte Einbau des Chips und eine Eintragung der höheren Geschwindigkeit. Wenn Sie auf schnelle Fahrten Wert legen und die Geschwindigkeit als Ziel Ihrer Motorrad-Träume ansehen, müssen Sie heute keinen Motoren Austausch mehr vornehmen. Allein mit einem kleinen Chip erzielen Sie eine Wirkung, die Sie ein ganz neues und sehr leistungsstarkes Bike fahren lässt.

Ein Tuning Plan schützt vor Überraschungen

Den Chip zum Tuning erhalten Sie relativ günstig und könnten daher schnell den Gedanken hegen, dass Sie das Chiptuning nicht vorbereiten müssen. Doch sollten Sie auch die Kosten für die Werkstatt, die Eintragung in den Papieren, sowie die weiteren Änderungen an Ihrem Motorrad einfließen und in einer Planung aufschlüsseln lassen. In der Fachwerkstatt erfahren Sie, ob Ihre Bremsen sich beispielsweise mit dem Chip kombinieren lassen, oder ob stärkere Bremsen notwendig werden.

Durch die wirklich enorme Leistung mit einem kleinen Chip, greifen immer mehr Motorradfahrer zu dieser Option und tunen ihr Bike dezent, dafür aber auf volle Leistung. Mit fachkundiger Ausführung der Aufgabe, werden Sie mit Ihrem getunten Bike eine Menge Freude und keinen Ärger mit der Polizei haben.

Was Sie bei der Felgenreparatur beachten sollten

Für viele Biker sind die Felgen mehr als nur eine Stütze für den Reifen. Schöne Felgen lassen das Kraftrad gleich wertiger bzw. sportlicher aussehen. Doch die Freude an Alu- oder Chrom-Felgen wird schnell getrübt, wenn die ersten Kratzer auftauchen. Besonders wer Reifen mit tiefer Flanke aufgezogen hat, hat kaum eine Chance, unterwegs jeglichen Kratzer an der Felge zu verhindern. Wenn auch Sie schon die ein oder andere Macke an den Rädern ihres Bikes festgestellt haben, muss nicht gleich ein neuer Satz Felgen bestellt werden. Deutlich günstiger ist es, wenn Sie einen Reparaturversuch unternehmen. Dabei kann ein Felgendoktor helfen und diverse Kleinigkeiten, können Sie mit etwas Geschick sogar selber erledigen.

Kleine Schäden selbst ausbessern

Kleine Kratzer oder Schleifspuren können Sie unter Umständen selber ausbessern. Dafür gibt es im Fachhandel diverse Smart Repair Kits, die eine Felge zwar nicht wie neu aussehen lassen, den Schaden aber zumindest optisch retuschieren. Gehen die Kratzer jedoch tiefer als 3 mm, sollte zunächst vom Fachmann geprüft werden, ob sich eine Reparatur noch lohnt bzw. überhaupt erlaubt ist. Selbst kleinere Schäden können auf einen Unfall hindeuten, durch die das Material auch im Inneren in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Die Mehrheit aller Felgenschäden sind allerdings ganz normale Gebrauchsspuren. Wenn Sie diese gelegentlich beheben möchten, bietet sich eine Lackierung der Räder an. Amateure nutzen hierfür einfach Felgenlack aus dem Baumarkt, wobei Sie lieber auf einen Profi zurückgreifen sollten, der über geeignetes Material und vor allem das Know How besitzt, um eine ausgeblichene und zerkratzte Felge wieder wie neue aussehen zu lassen. Sehr gute Ergebnisse werden hier durch eine Pulverbeschichtung erzielt. Hier wird die Felge unter Strom gesetzt, wobei die Farbe gleichmäßig auf der Felge haften bleibt. Es gibt unzählige Techniken und Lackierungsverfahren, mit denen eine Felge in neuem Glanz erstrahlt. Bevor Sie allerdings selbst ohne gesammelte Erfahrung Hand anlegen wollen, sollten Sie einen Profi konsultieren.

Falls der Motorradurlaub ins Wasser fällt – Alternative: Last Minute Kreuzfahrt!

Pech gehabt? Ihre Maschine streikt, Ihre Begleitung hat abgesagt? Was auch immer der Grund dafür sein mag, dass Ihr geplanter Biker-Urlaub ausfällt – Sie müssen auf Ihre wohlverdienten Ferien nicht verzichten. Suchen Sie sich doch eine andere Reiseform, die Ihnen einen Hauch von Freiheit und Abenteuer vermittelt. Schauen Sie sich einfach gezielt um, welche Angebote Sie zum Stichwort Last Minute Kreuzfahrten finden.

Seereise Last Minute buchen

Sollte Ihre Motorradtour durch Frankreich und Spanien gehen – standen beispielsweise Abstecher nach Paris, Marseille oder Barcelona auf dem Programm? Diese Städte können Sie auch auf einer Kreuzfahrt kennenlernen, die Sie in letzter Minute entdecken. Auf Nordsee- bzw. Atlantikkreuzfahrten wird häufig der französische Hafen Brest berührt. Dort besteht die Möglichkeit für einen Tagesausflug in Frankreichs Metropole Paris mit all ihren berühmten Sehenswürdigkeiten: Eiffelturm, Louvre, Arc de Triomphe und vieles mehr.

Gute Chancen bestehen bei diversen Reedereien, ein Last-Minute-Schnäppchen für eine Kreuzfahrt im Mittelmeer zu ergattern. Die Angebote sind meist in „Westliches“ und „Östliches Mittelmeer“ unterteilt, wobei Letzteres etwa bei Malta beginnt und den mediterranen Raum von Kroatien, Griechenland mit Inseln wie Kreta, Rhodos oder Zypern, die Türkei und ggf. auch Israel und Ägypten mit einschließt.

Kreuzfahrt Westliches Mittelmeer

Wenn Sie sich aber entschließen, ein paar relaxte Seetage an Bord eines Kreuzfahrtschiffes zu verbringen, dann bekommen Sie eine Menge von Südeuropa zu sehen und können eventuell sogar einen Eindruck von Tunis in Nordafrika gewinnen. Die klassischen Stationen dieser beliebten Seereisen, die von vielen verschiedenen Reedereien angeboten werden, sind Marseille, Ajaccio (Korsika), Barcelona, Palma de Mallorca, Venedig, Rom und Palermo (Sizilien). Aber es gibt zahlreiche unterschiedliche Routen – deshalb lohnt es sich, nicht nur die Preise, sondern auch die Reisedauer und die noch zur Verfügung stehenden Kabinen zu vergleichen. Als begeisterter Biker könnte Ihnen eine Innenkabine, die kein Fenster besitzt und klimatisiert ist, unter Umständen nicht so gut gefallen.

Andererseits bietet Ihnen ein Trip übers Mittelmeer unzählige Gelegenheiten, sich an der frischen Luft aufzuhalten, sich sportlich zu betätigen, Sonne und Wellness zu tanken. Und die sprichwörtlich gute Verpflegung an Bord sowie die diversen Unterhaltungsangebote werden ebenso dazu beitragen, Sie über den ins Wasser gefallenen Motorradurlaub hinwegzutrösten.

Was Sie bei Motorrad Arbeitsbühnen beachten sollten

Ein Motorrad zu reparieren stellt sich oftmals als garnicht so leicht heraus. Selbst wenn die handwerklichen Fähigkeiten gegeben sind, so ist die Ausstattung mit Werkzeugen in der heimischen Garage oftmals unzureichend um die Reparaturen hinlänglich durchführen zu können. Das wohl hilfreichste Werkzeug bei der Reparatur eines Motorrads ist eine entsprechende Motorrad-Hebebühne.

Arbeiten auf Augenhöhe

Um adäquat an einem Motorrad arbeiten zu können und Reparaturen durchzuführen, muss das Fahrzeug auf die entsprechende Arbeitshöhe gebracht werden. Auf dem Boden liegend ist es zumeist nicht möglich das nötige Feingefühl und die Kraft aufzubringen, die solche Reparaturen erfordern. Daher macht es Sinn, bei regelmäßigen Reparaturen eine Hebebühne anzuschaffen, oder sich an eine Vermietung von Arbeitsbühnen zu wenden. Somit kann ohne Aufwand das Motorrad angehoben werden, so dass im Stehen oder im Sitzen problemlos an der Technik des Motorrades gearbeitet werden kann.

Die richtige Motorrad-Hebebühne finden

Die passende Hebebühne zu finden, stellt sich dabei oftmals als schwierig heraus. Durch die große Anzahl verschiedener Motorräder mit jeweils deutlich anderem Radstand, anderem Gewicht und unterschiedlicher Bauweisen, muss eine solche Hebebühne mit Bedacht gewählt werden. Das Kriterium mit der höchsten Wichtigkeit ist hierbei vor allem das Gewicht des Motorrades. Eine Hebebühne muss schließlich in der Lage sein das Motorrad ohne Probleme anheben zu können. Der erste Blick sollte also dem Fahrzeugschein gelten, um das Gewicht des Motorrades zu ermitteln. Dabei kann der Motorradfahrer auch direkt die Größe der Maschine ablesen. Mit diesen beiden Faktoren lässt sich schnell die passende Hebebühne ermitteln. Diese Hebebühne besteht in der Regel aus zwei Platten. Die untere Platte wird in der Regel zur Stabilisierung im Boden verschraubt und sorgt für die Standfestigkeit der Hebebühne. Der Rahmen der zweiten Platte dient als Abstellfläche für das Motorrad. Oftmals ist diese Platte mit einer entsprechenden Schiene und Sicherungsmöglichkeiten versehen, damit das Motorrad fest und stabil aufliegt. Nun kann über die Elektrik der Hebebühne das Motorrad auf Arbeitshöhe gebracht werden. Die Höhe liegt hierbei oftmals zwischen 20 und 90 cm, die eine solche Bühne überbrücken kann.

Arbeiten ohne Arbeitsbühne – in vielen Fällen nur schwer möglich

Auf eine Hebebühne fürs Motorrad zu verzichten, ist oftmals kaum möglich. Wer die Kosten für die Anschaffung einer solchen Hebebühne scheut, sollte sich nach einem Anbieter umschauen, welcher die Vermietung von Hebebühnen anbietet.

Noch keine Familienautos mit Elektromotor für 2013 geplant

Der Elektromotor bleibt vorerst bei den Kleinwagen

Autos mit Elektromotor für Familien sind noch nicht in Planung. Dabei wäre es für die Umwelt viel erträglicher und die Belastung durch Abgase und Schadstoffe würden sich um einiges verringern. Es gibt zwar Autos mit Elektromotoren, aber diese sind platztechnisch für Familien absolut nicht geeignet. Angeboten werden derzeit momentan nur die Hybriden, unter deren Motorhaube zwei Herzen schlagen. Aber ändert sich das ab 2015?

In Ingolstadt wird aber geplant und es steht wohl nun doch der Bau eines Autos mit Elektromotor an. Hier die derzeitigen Infos zum Familienauto: Es soll ein Wagen unter 30.000 EUR auf der Basis von E-UP sein. Vorerst soll Audi ab 2015 ein reines Elektroauto in seinem Programm haben. Laut Auto Bild will der Ingolstädter Autobauer ein Elektroauto auf der Basis des VW E-UP auf die Straße bringen. Trotz der technischen Ähnlichkeiten soll es aber keine Konkurrenz zwischen diesen beiden Fahrzeugen geben. Dieses Auto wird eine Reichweite von etwa 200 km haben, mit einer Geschwindigkeit von 150 km/h. Die Ladezeit der Batterie kann zwischen einer halben und vier Stunden variieren. Mit den 116 PS soll der Wagen von 0 auf 100 km/h in nur 9,3 Sekunden kommen. Die ehemaligen Produktionsabsichten für den Audi R8 e-tron sowie dem A2 e-tron wurden ja wieder zurückgezogen. Es bleibt also abzuwarten, ob die Entscheidung zu Gunsten des Elektroautos bestehen bleibt. Außerdem stellt sich die Frage, ob dieses Auto dann auch familientauglich sein wird.

Elektroautos für Familien wären sehr von Vorteil, wenn man bedenkt, wie oft eine Mutter ihre Kinder zu Freunden fährt, in die Schule und zum Sport, oder sie zum Einkaufen fahren muss. Umwelt bewusst wäre in diesem Moment ein Wagen mit Elektromotor auf jeden Fall. Auch was die Benzinpreise anbelangt, hat ein Auto mit Elektromotor jede Menge Vorteile, denn es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob man an die Zapfsäule muss oder an die Steckdose. Bleibt zu hoffen, dass die Automobilbranche auch einmal diese Aspekte beachtet und nicht nur die Preise für die Autos im Fokus hat. Für Vielfahrer lohnt sich so ein Wagen mit Elektromotor auf alle Fälle. Also werden die Autofahrer nicht die Hoffnung aufgeben, dass den Autobauern auf der ganzen Welt doch noch eine zündende Idee kommt.

Unterschiedliche Motorradtypen gewährleisten individuellen Fahrspass

Für Motorradbegeisterte stellt sich oft die Frage, welches Zweirad denn nun das Richtige für sie ist. Wenn Sie auch vor der Entscheidung stehen, sich ein Bike zuzulegen, sollten Sie in erster Linie klären, welche Ansprüche Sie haben. Denn die Frage, ob Sie lieber im Gelände fahren oder gemütlich auf der Straße cruisen möchten, hat weitgehende Auswirkungen auf die Wahl Ihres Motorrades.

Klassische Motorradformen sind vielfältig

Ausgehend von der Nutzung auf der Straße haben Sie eine große Auswahl an geeignete Motorrädern. Neben dem Cafe Racer und dem sogenannten Allrounder gibt es die Superbikes und die Supersportler. Diese haben einen Hubraum von 1000 cm³ und sind durchaus für rasantes Fahrvergnügen geeignet. Wenn Sie lieber im Gelände unterwegs sind, sollten Sie sich eine Enduro- bzw. eine Motocross Maschine zulegen. Diese überzeugen durch ein grobstolliges Reifenprofil und lange Federwege. Was die Fahrwerksgeometrie betrifft, so sind sich Enduro und Motocrossbike durchaus ähnlich, wobei die Enduro eher auf Langstrecken ausgelegt ist als auf kurzzeitig hohe Leistungen und durch ihre Straßenzulassung eigentlich überall gefahren werden kann. Eine attraktive Sonderform unter den Motorrädern stellen die sogenannten Trikes dar. Diese dreirädrigen Fahrzeuge, die über symmetrisch angeordnete Achsen verfügen, garantieren individuellen Fahrspass der besonderen Art. Egal für welchen Typ Sie sich entscheiden, wer sich ein neues Bike nicht leisten kann, der sollte den Kauf einer Gebrauchten in Erwägung ziehen. Autoscout24 führt auch diverse Motorradtypen und überzeugt immer wieder durch günstige Angebote.

Leichtkrafträder erfreuen sich großer Beliebtheit

Wenn Sie lieber gemütlich auf zwei Rädern unterwegs sein möchten, sollten Sie sich bei den Leichtkrafträdern umsehen. Sie benötigen dazu den Führerschein der Klasse A1 sowie entsprechende Fahrpraxis. Vor allem die Chopper sind in dieser Klasse beliebte Bikes, denn kein anderes Motorrad steht so für den Freiheitsgedanken wie diese Cruiser. Neben einem Maximum an Leistung und Fahrspass überzeugt hier natürlich auch der typische knatternde Sound, der vor allem bei Harley Freunden angesagt ist. Wenn es Ihnen vorwiegend um ein klassisches Aussehen und um das Motorrad Fahren an sich geht, sind Sie mit einem sogenannten Naked Bike gut beraten. Diese verzichten auf jegliche Verkleidung und sind in der Leistungsklasse zwischen 35 und 100 kW erhältlich.

Neuer Trend: Tankstellen ziehen Kunden „für Luft“ das Geld aus der Tasche

Das die Benzinpreise stetig steigen und seltsamerweise gerade in den Ferienzeiten besonders hoch sind ist nichts Neues. Teilweise kann man dafür vielleicht sogar noch Verständnis aufbringen, da die Kosten für Benzin hoch versteuert sind und von den Ölpreisen abhängen. Doch jetzt muss man an vielen Tankstellen nicht nur für den Sprit sondern auch für die Luft bezahlen. Einen Euro kostet das Aufpumpen der Reifen, dafür hat man dann fünf Minuten Zeit. Die Messung des Reifendrucks bleibt gnädigerweise noch umsonst.

Das Pilotprojekt wurde bereits 2011 gestartet, zu dieser Zeit nahmen aber nur 20 Tankstellen in Nordrhein- Westfalen daran teil. Seit dem 21. Januar diesen Jahres haben sich 120 Tankstellen in Deutschland, darunter auch Shell Filialen, für eine Einführung entschieden. Seit diesem Tag kann an vielen Tankstellen die Luft nicht mehr gratis abgepumpt werden. Ob bald noch mehr Tankstellen Geld für Luft verlangen ist noch ungewiss und wird sich im Laufe des Jahres abzeichnen. Alle teilnehmenden Tankstellen müssen beim Reifendruckmessen auf Münzgeräte umstellen.

Grundsätzlich ist die Idee nicht neu, in England beispielsweise wird schon seit Jahren für das Aufpumpen der Autoreifen bezahlt und das System hat sich scheinbar bewährt. Zumindest für die Tankstelle. Dennoch sind viele  verständlicherweise verärgert. Da es momentan aber noch genügend Tankstellen gibt die Luft weiterhin gratis verschenken, sind die meisten nicht dazu gezwungen dafür zu bezahlen. Schließlich kann einfach die nächste Tankstelle angefahren werden, wo man den Service noch kostenlos bekommt. Die Frage ist nur wie lang. Empört zeigen sich übrigens nicht nur die Verbraucher sondern auch der ADAC. Schließlich ist finanzieller Profit der einzige Grund, warum die kostenpflichtigen Luftprüfgeräte überhaupt eingeführt werden. Auch wenn Tankstellen sich damit verteidigen, dass sie dadurch Betriebskosten eingespart werden und der Erlös geteilt wird. Der Verbraucher jedenfalls profitiert von dem eingenommenen Geld in keiner Weise.

Motorradvergleich der Tourencruiser: Moto Guzzi 1400 California Touring vs Harley-Davidson Road King Classic

Es gibt Motorräder und es gibt Legenden. Sowohl die Moto Guzzi 1400 California Touring wie auch die Harley-Davidson Road King Classic sind mehr Legende als Motorräder. Jedem echten Biker läuft bei ihrem Anblick das Wasser im Mund zusammen und das zurecht.

Moto_guzzi_california

 

Harley-Davidson_Road_King

Die beiden Cruiser wiegen rund 7 Zentner, was bei Cruisern als Qualitätsmerkmal gilt. Beide haben hauptsächlich Vorzüge und kaum Nachteile, denn beide sind auf ihre Art echte Dreambikes. Wem welches Bike eher zusagt, ist einfach eine Frage des persönlichen Geschmacks, denn nach beiden Cruisern drehen die Leute auf der Straße sofort ihre Köpfe herum.

Mehr Prestige mag vielleicht Harley Davidson haben, aber Moto Guzzi steht dem nicht wirklich nach. Im Grunde hilft nur eins für eine gerechte Entscheidung, eine lange Probefahrt.

Die Harley-Davidson Road King Classic hat einen V2-Motor und sieht aus, als hätte Elvis sie selber gefahren. Ihr Styling ist eine Hommage an die 50er Jahre. So wuchtig, wie sie ist, beeindruckt sie mit Weißwandreifen in der 16-Zoll Größe. Harley spendierte vorn zwei Zusatzscheinwerfer und ein eindrucksvolles Windschild.

Ein breiter Sattel, Lederkoffer an beiden und eigene Sturzbügel komplettieren das Bild der Harley. Der Lenker ermöglicht eine Sitzposition, bei der Kilometer keine Rolle mehr spielen, zumal die Beine auf den Trittbrettern ruhen können.

Die Moto Guzzi 1400 California Touring hat einen 90°-V2-Motor mit einem Sound, der ein wahrer Genuss ist. Zur Ausstattung gehören ein Windschutz, verchromte Zusatzscheinwerfer und lederne Packtaschen. Ganz viel Chrom ist neben dem Motor- und Kofferschutzbügel zu sehen. Doch am meisten beeindruckt die innovative Technik aus dem Hause Moto Guzzi.

Diese Maschine ist ein Luxus-Cruiser und ein absoluter Blickfang, der jeden Bikertraum wahr werden lässt. Für die Moto Guzzi 1400 California Touring gilt einfach nur aufsteigen und erst anhalten, wenn der Tank leer ist. Nicht, dass es bei der Harley anders wäre. Sie fahren heißt träumen.

Bildquellen:

 

MV Agusta F3 – Ein Bike für Justin Bieber im Batmanlook

Obwohl Motorräder ihren Kultstatus als cool und gefährlich weitestgehend eingebüßt haben, trotzt Teenie-Star Justin Bieber diesem Trend und bekam zum Geburtstag eine MV Agusta F§ 675 im speziellen Batmanlook. Bereits beim Comeback im internationalen Motorsport blitzten die Qualitäten der neuen MV Agusta F3 kurzzeitig auf.

Das Motorrad

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Quelle: Twitter

Die MV Agusta F3 675 stellt eine der leichtesten und modernsten Motorräder dar.
Der Dreizylinder-Motor verwendet erstmals in dieser Klasse eine gegenläufige Kurbelwelle.

Mit 128 PS fegt die Sportlerin über die Straßen und Rennstrecken. Das Fahrwerk erzielt die maximale dynamische Leistung und vermittelt perfekte Stabilität.

Die revolutionäre Ride-by-Wire-Motorsteuerung ermöglicht es dem Fahrer dank des MVICS Systems (Motor & Vehicle Integrated Control System) zwischen 4 voreingestellten Fahrstufe und einer individuell festlegbaren zu wählen.

Ebenso kann der Fahrer eine Stufe der 8 einstellbaren Traktionskontrolle auswählen. Dadurch ermöglicht die MV Agusta F3 675 absoluten und individuellen Fahrspaß. Zu den neuen Innovationen der Maschine zählen nicht nur kompakte Abmessungen und ein geringes Gewicht, sondern auch die „closed deck“ – Zylinderbankintegration in das Motorgehäuse.

Ebenfalls befindet sich jetzt das Öl- und Wasser-System im Motorgehäuse integriert, was wiederum nicht nur stylische Vorteile mit sich bringt, sondern auch im Leistungsbereich.
Alles in allem in die MV Agusta F3 675 an sich schon ein modernes, stylisches und schnittiges Motorrad.

Das Modell des Sängers Justin Bieber wurde allerdings vom kanadischen Künstler Lucent AC nochmals personalisiert, indem es eine mattschwarze Lackierung erhielt und einen blau illuminierten Schriftzug „Batmobile“ sowie die Initialen des Sängers JB.

Der Künstler

Justin Bieber, der nun mit seinem Geburtstagsgeschenk MV Agusta F3 675 für Gesprächsstoff sorgt, durfte Anfang März seinen 19. Geburtstag feiern. An ihm scheiden sich die Geister. Während vor allem Mädchen scharenweise in Ohnmacht fallen und der Teenie-Star mit seinen Liedern die Charts stürmt, gilt er auch gemeinhin als „Weichei“ vor allem bei der älteren Generation und Jungs. 2012 verdiente Justin Bieber über 50 Millionen Dollar.

Indian kehrt zurück zu den Wurzeln – neuer Motor im alten Gewand

Pünktlich zur traditonellen Daytona Bikeweek 2013 taucht der Name Indian wieder in der Motorradszene auf:

Indian Thunder Stroke 111

Die älteste amerikanische Motorradmarke hat im April 2011 zum wiederholten male den Besitzer gewechselt. Jetzt präsentiert der Polaris – Konzern das Ergebnis von knapp zwei Jahren Entwicklungsarbeit.

Der vorgestellte Motor „Indian Thunder Stroke 111“ mit über 1,8 Litern Hubraum und einem Drehmoment, für das sich kein Traktor schämen müsste wird die Motorradszene sicher polarisieren.

Die Fachpresse schreibt: „Ab 2014 soll die Wuchtbrumme in nagelneuen Indians arbeiten.“, oder bei dem Verweis auf einen Link mit Sound: „Und so hört sich der Batzen derzeit an:“.

Ja, es ist kein filigraner Hightechmotor, es ist ein grobes, ehrliches Kraftpaket in einem legendären Outfit.

Die technischen Daten

Indian Motorcycle Thunder Stroke 111


Hubraum: 111 cui / 1819 ccm
Drehmoment: über 156 Nm
Aufbau: 49° V-Twin, luftgekühlt mit integriertem Ölkühler, linksseitiger Lufteinlass, nach unten gerichtete Abgasauslässe, parallele Stößelstangen, große Ölwanne mit Semi-Trockensumpfschmierung und übergroßem Ölkühler, geschmiedete Kurbelwelle
Ventilsteuerung: 3 Nockenwellen, Stößelstangen, 2 Ventile je Zylinder mit wartungsfreien Hydrostößeln
Kraftstoffanlage: Sequentielle elektronische Einspritzung und elektronische Drosselsteuerung
Verdichtung: 9.5 : 1
Getriebe: klauengeschaltetes 6-Gang Overdrive Stirnradgetriebe
Kupplung: Mehrscheiben-Nasskupplung mit Aluminumkorb und integriertem Drehmomentlimiter

Die Ansage ist klar und deutlich. Nach jahrzehntelangen Umwegen ist die Marke „Indian“ wieder zu Hause angekommen.

Der Motor ähnelt dem der legendären Indian „Chief“ aus den späten 40er Jahren so stark, dass der Schriftzug auf dem Kurbelgehäuse nicht nötig ist, um zu erkennen: „Das ist ein Indian – Motor!“. Noch gibt es kein Motorrad rund um die „Wuchtbrumme“.

Es bleibt zu hoffen, dass die neuen Eigentümer des ältesten, amerikanischen Markennamens für Motorräder den eingeschlagenen Weg weiter verfolgen und der Fangemeinde endlich mal wieder eine „echte“ Indian anbieten.

Ein Motorrad für die breite Masse ist sicher nicht zu erwarten. Wenn man betrachtet, welche Summen für gut erhaltene „Chief“ Modelle aus der Blütezeit der Indian – Produktion bezahlt werden, dann dürfte die Zielgruppe klar sein. Sammler, Fans und Motorradverrückte mit nicht allzu schmalem Geldbeutel.

Dieser Motor ist vor allem eins, er ist schön. Wenn es den Motorradentwicklern von Polaris gelingt, ihn in ein ebenso schönes Motorrad zu bauen, könnte die Marke Indian durchaus an die traditionellen Erfolge anknüpfen.

Bildquelle: Flickr meriden.triumph under CC

Zweite Jugend für die Mutter aller Enduros

Die BMW R 1200 GS ist und bleibt der Inbegriff der großen Reise-Enduro. Vor mehr als 30 Jahren hat die erste weiß-blaue GS das Segment definiert. Seither führt sie die Zulassungsstatistik in Deutschland an.

Die Konkurrenten von Ducati, Triumph und KTM waren ihr vor allem wegen stärkerer Motoren verdächtig auf den Pelz gerückt. Mit der Neuvorstellung will BMW den Vorsprung wieder deutlich ausbauen.

Boxermotor und Schnabelkotflügel kennzeichnen auf den ersten Blick die GS. Beides charakterisiert auch die Neue.

BMWR1200GS
Copyright © by Jeff Dean, Photographer.

Doch kaum eine Schraube wurde von BMW unverändert gelassen.

Die größte Neuerung ist der Motor. Das alte Luft-Öl-Konzept bei der Kühlung war an seine Leistungsgrenzen geraten.

Die neue vertikale Wasserkühlung ermöglicht den Leistungssprung auf 125 PS und ein ebenso großes Drehmoment.

Dabei hat der Motor das alte „Pinguinschütteln“ selbst kalt und im Leerlauf komplett abgelegt.

Gas gegeben wird nun elektronisch. Vor allem die elektronische Fahrwerkanpassung Dynamik ESA zeichnet dafür verantwortlich, die Maschine den jeweiligen Fahrverhältnissen automatisch anzupassen. Für Aufpreis gibt es einen Fahrmodusschalter, der Fahrwerkseinstellungen und Fahrverhalten regelt. Die Trockenkupplung wurde gegen eine Ölbadvariante mit Anti-Hopping-Funktion ausgetauscht.

Trotzdem müssen GS-Fahrer auf das legendäre Klacken des 6-Gang-Schaltgetriebes nicht verzichten.

Technisch perfekt und komfortabler, das ist die Maxime bei der neuen GS.

Fahrer und Beifahrer werden durch verstellbare Sitzgelegenheiten verwöhnt. Die Fußrasten sind etwas tiefer angebracht, so dass die Maschine von kleineren Fahrern sicherer beherrschbar ist. Erstmals bietet BMW die große Enduro nach den Vorlieben der Käufer in den drei Ausstattungsvarianten Touring, Dynamik und Offroad an.

Im Paket bekommt man Extras wie die elektronische Stabilitätskontrolle ASC, beheizte Griffe, eine Temporegelung oder die extrem hellen LED-Hauptscheinwerfer zu etwas günstigeren Preisen.

Wer seine R 1200 GS schon geordert hat, muss möglicherweise auf die Auslieferung noch etwas warten. Bei einem Langzeit-Prüfstandtest hatte sich an der Telelever-Gabel einer Maschine das Standrohr gelockert. Nun werden die Verschraubungen zusätzlich gesichert.

Bildquelle: User Jeff dean on en.wikipedia.

Die neue Motorradsaison steht vor der Tür – Frisch gewartet auf die Piste

Der Frühling naht, es wird immer wärmer und die Motorradfans stehen bereits in den Startlöchern, um endlich die heißen Öfen aus der Garage zu holen und wieder auf die Piste zu gehen. Schließlich mussten sie den ganzen Winter über auf die tollen Fahrten durch die Natur verzichten und jetzt kann es gar nicht schnell genug los gehen. Doch ein paar Vorarbeiten sind vor der ersten Tour trotzdem zu treffen, um sein Zweirad ganz sicher über die Straßen zu lenken.

Selbstverständlich steht nach dem langen Winter zuerst einmal die Reinigung und Pflege des Motorrads auf dem Programm. Niemand möchte ernsthaft mit einer schmutzigen Maschine die erste Tour unternehmen. Denn zu schönem Wetter gehört auch der glänzende Chrom eines Motorrades.

Klar kann hierfür auch ein Dampf- oder Hochdruckreiniger verwendet werden, doch der Biker sollte dabei den empfindlichen Teilen der Maschine nicht zu Nahe kommen. Und auch den Tank sollte man bei dieser Reinigung verschonen und ihn lieber von Hand waschen. Den Seilzügen der Maschine, wie Bremse, Kupplung und Gas, tun nach der langen Standzeit einige Tropfen Öl sicher ganz gut, um sie wieder leichtgängig zu machen.

Auch die Batterie ist oft nach der langen Zeit in Mitleidenschaft gezogen und muss wieder aufgeladen werden. Nachdem anschließend der Stand des Motoröl kontrolliert wurde, kann der Biker es auf einen ersten Startversuch ankommen lassen. Wurde darauf geachtet, den Vergaser vor dem Winter zu leeren, spring das Bike meist sehr schnell an. Das Röhren ist Musik in den Ohren der Motorradfans.

Als eine der letzten Arbeiten vor der ersten Tour sollten noch die Ketten gereinigt und auf die richtige Spannung geprüft werden. Und auch die Bremsen sollten einem gründlichen Check unterzogen werden. Denn nur gute Bremsen sorgen für Sicherheit auf der Straße. Blinker, Bremslicht und Hupe funktionieren ebenfalls und auch die Reifen sind in Ordnung, dann kann es auch schon losgehen auf die erste Tour im diesjährigen Frühling. Viel Spaß dabei!

Motorradsicherheit – Wie wichtig die Ausrüstung wirklich ist

Mit der richtigen Motorradkleidung lassen sich Sicherheit und Schutz kaufen. Während man beim Motorrad sparen und sich für ein günstiges oder gebrauchtes Modell bedenkenlos entscheiden kann, muss bei der Motorradkleidung auf einige Faktoren geachtet und sich nicht aus Kostengründen für ein Sparangebot entschieden werden. Gute und sichere Motorradkleidung kostet. Doch hier steht die Sicherheit auf dem Spiel.

Aber nicht nur bei billiger, sondern auch bei alter Motorradkleidung geht man ein hohes Risiko ein und kann bei einem Unfall massive Folgen begünstigen.

Eine gute Motorrad Ausrüstung erkennen

Textile Motorradbekleidung kommt immer mehr in Mode und wird aufgrund der günstigeren Preise im Vergleich zur Leder Kombi immer häufiger gewählt. Sie ist witterungsbeständig und verfügt über einen hohen Sicherheitsstandard. Doch im Praxis Test kommt die Kunstfaser-Kombi nicht an die Abriebeigenschaften von Leder heran. Wichtig sind auch der Schnitt und die richtige Größe.

Eine perfekt sitzende Leder Kombi hat die Protektoren mit besonderer Schutzfunktion genau an dem Ort, wo diese bei Unfällen polstern und schwere Stürze abfangen. Die Textil Kombi sitzt meist weiter und könnte beim Sturz verrutschen. Auch Misch-Kombis aus Leder und Textil überzeugen und können in hochwertiger Verarbeitung für einen maximalen Sicherheitsstandard sorgen. Die Motorrad Ausrüstung sollte man nicht online bestellen, sondern direkt per Anprobe auswählen und sich so für die richtige Größe entscheiden.

Immer mehr schlimme Unfallfolgen durch falsche Bekleidung

Auch der sicherste Motorradfahrer ist vor einem Sturz mit schlimmen Folgen nicht gefeit. Daher muss die Motorradkleidung den Sturz abfangen und mit Projektoren an den richtigen Stellen ausgestattet sind.

Welche Unfallfolgen bei falscher oder alter Ausrüstung auftreten zeigen Statistiken des ADAC und Unfallberichte von Krankenhäusern. In vielen Fällen hätten die Unfallfolgen gemindert werden können, wäre der Motorradfahrer richtig ausgerüstet und mit einer hochwertigen Kombi bekleidet gewesen. Vor der neuen Saison sollte jede Kombi auf ihre Beschaffenheit und auf Abrieb überprüft werden.

ECE – Prüfzeichen für Motorrad-Bauteile

Immer mehr nationale Gesetze und Regelungen werden durch international gültige Verordnungen der Europäischen Gemeinschaften verändert oder abgelöst.

Auch in Punkto Verkehrsordnung und den damit verbundenen Auflagen bei der Erteilung von Betriebserlaubnissen ist die EU inzwischen federführend.

Durch Prüfzeichen mit grenzübergreifender Gültigkeit wollen die teilnehmenden Staaten dafür sorgen, dass Fahrzeuge, die in der EU und darüber hinaus betrieben werden, einem einheitlichen Sicherheitsstandard entsprechen.

Welche Regelungen sind für mich ausschlaggebend?

Entscheidend sind die ECE-Regelungen, welche bestimmen ob ein Bauteil den festgelegten technischen Vorschriften entspricht oder nicht. Wenn einer der Mitgliedsstaaten feststellt, dass ein Bauteil gemäß dieser Regelungen verbaut werden darf, kann dieses Bauteil mit dem ECE-Prüfsiegel versehen werden und darf innerhalb der Gemeinschaft legal betrieben werden.

Die Anzahl der Mitgliedsstaaten übersteigt dabei den Bereich der EU, zum Beispiel gehören Thailand, Estland, Dänemark und zur Zeit 44 weitere Staaten dazu.
Wenn ein Bauteil dieses Prüfsiegel nach § 21a StVZO nicht trägtmuss es gesondert durch den technischen Dienst geprüft und freigegeben werden.

Wie erkenne ich das ECE-Prüfsiegel?

Das Prüfsiegel besteht aus einem Kreis in dem ein „E“ und daneben eine Ganzzahl stehen, welche die Kennzahl des Landes darstellt, von dem das Siegel vergeben wurde.

In der Nähe des Kreises steht die Genehmigungsnummer für den Bauteil-Typ und eventuell noch weitere Kennzahlen. Ein Kreis in dem „E1“ steht bedeutet zum Beispiel, dass das Bauteil in Deutschland geprüft und freigegeben wurde. Es ist verboten Bauteile zu betreiben, welche Siegel oder Symbole tragen, die dem ECE-Prüfsiegel ähnlich sehen.

Kein Prüfsiegel. Was nun?

Trägt ein technisches Bauteil Ihres Fahrzeuges kein ECE-Prüfsiegel oder ein Siegel, dessen Art und Ausführung eine Fälschung vermuten lassen, ist dieses Bauteil eventuell nicht zugelassen. In diesem Fall sollte ein technischer Prüfer befragt oder auf den Betrieb des Bauteils verzichtet werden.

Die Saison ist eröffnet – Der Start2Ride Day am 16. März

Zum zweiten Mal laden die Unternehmer der IVM alle Motorsportler und Händler zum Start2Ride ein. Der Frühling steht vor der Tür. Das ist die beste Gelegenheit, um neue Bikes anzuschauen, auszuprobieren und sich mit anderen Bikern auszutauschen. Die Feierlaune kommt bei dem Zusammentreffen natürlich auch nicht zu kurz.

Jede Menge Händler und Marken

An einem Tag öffnen die Pforten des Start2Ride Day. Am 16. März ist es wieder so weit und zahlreiche Händler aus vielen Städten präsentieren sich mit ihren Marken und neuen Modellen. In diesem Jahr sind mit dabei: KTM, Kymco, Peugeot, Suzuki, BMW Motorrad, Kawasaki, Kreidler, Hyosung, Triumph, Yamaha und Quadro.

Über 2000 Händler nehmen an der Show teil und bieten allen Interessierten Probefahrten, Informationspräsentationen und Erfahrungsberichte an. Die Marken dürfen bis auf das kleinste Detail geprüft und untersucht werden.Im letzten Jahr wurde der Start2Ride bereits mit einer großen positiven Resonanz aufgenommen. Die Bikes können in allen teilnehmenden Roller- und Motorradläden betrachtet werden. Der Besuch ist kostenlos.

Programm

Viele Besucher nehmen die Marken unter die Lupe, die in der Gruppe gefahren werden. Auch für Neueinsteiger und solche, die etwas aus der Übung gekommen sind, ist der Tag bestens geeignet. Sie müssen nicht die einzelnenn Saisonstarts ihrer bevorzugten Marken recherchieren und abwarten, sondern können an diesem Tag alle Marken und Neuheiten begutachten. Die Händler bereiten ein Buffet vor, welches den kleinen Hunger stillt.

Auch für die Unterhaltung ist gesorgt. Livebands und Bühnenshows bieten Abwechslung, lockern die Stimmung und sorgen für eine familiäre Atmosphäre.

Nutzen der Veranstaltung

Der Start2Ride ist die optimale Möglichkeit, gesammelt alle Neuheiten auf dem Markt zu präsentieren. Die Händler müssen nicht mehr einzeln einen Saisonstart vorbereiten. Die Veranstaltung fördert den Teamgeist der Mitarbeiter, stellt Kundenkontakt her und weckt durch eine angenehme Atmosphäre die Kauflaune der Interessenten. Sie bekommen eine fachkundige Betreuung und ein abwechslungsreiches Programm.